So erstellst du deinen Redaktionsplan fürs ganze Quartal

Irgendetwas schreiben kann jeder. Zumindest irgendwie! Aber Inhalte effizient planen, die eigene Zielgruppe dadurch perfekt erreichen und dann auch noch eine Menge Zeit sparen: das können die wenigsten.

Das Zauberwort: Contentmapping! Contentmapping ist etwas für Planer und Strategen. Für alle, die ihr Contentmarketing nicht spontan aus dem Ärmel schütteln, sondern effizient und effektiv planen wollen. Also vermutlich für alle, die´s richtig machen wollen. Wie das geht, das lest ihr heute bei mir!

Contentmapping

was ist das eigentlich genau?

Zugegeben: der englische Fachbegriff wirkt größer, als er am Ende eigentlich ist. Häufig wird Contentmapping nur mit einer der beiden gleich folgenden Strategien in Verbindung gebracht. Ich sage aber: es geht auch beides. Nein, es muss sogar! Erst wenn beide Strategien ineinander greifen, kann Contentmapping seine Vorteile voll entfalten. Contentmapping bezeichnet zwei Strategien, die aufeinander aufbauen: 

Contentmapping bezeichnet die Fähigkeit, das meiste aus einer Content-Idee herauszuholen. Heißt: ein Thema möglichst vielfältig in Unterthemen aufzuspalten und die Inhalte zu spezifizieren.

Contentmapping bezeichnet im zweiten Schritt die  Spezifizierung meiner Inhalte auf die individuellen Lifecycle-Stages meiner Zielgruppen. Im Klartext: meine Inhalte sollen meine verschiedenen Zielgruppen genau dort abholen, wo sie gerade sind.

Klingt anstrengend? Mag sein - ist es aber gar nicht. Denn wer die Strategie duzrchblickt, spart nicht nur massig Zeit, sondern perfektioniert sein Contentmarketing.

Conentmapping

die Vorteile

Wer seine Inhalte klug plant und aufspaltet, profitiert von vielerlei Synergien. Die da wären:

Contentmapping spart unglaublich viel Zeit!
Mit etwas Übung brauchst du nur 30 Minuten, um deinen Social-Media-Plan fürs nächste Quartal auszuarbeiten. 

Contentmapping verschafft dir Sicherheit!!
Sobald die Planung steht, hast du einen konkreten Fahrplan, an den du dich genau halten kannst. Einfacher geht es nicht!

Contentmapping funktioniert für JEDES Thema!
Du verkaufst Hundetrainings? Du vermarktest Kosmetikartikel, Mountainbikes oder ein Buch? Das Prinzip des Contentmappings lässt sich auf ALLE Branchen, Dienstleistungen und Produkte anwenden. Das gilt auch für Nischenprodukte!

Contentmapping bringt dich deinen Zielgruppen näher.
Denn sobald du deine Inhalte in Unterthemen aufgespaltet hast, kannst du die jeweiligen Unternehmen den Lifecycle-Stationen deiner Zielgruppe anpassen. Dein potentieller Kunde lernt dich gerade erst kennen, steht vor einer Kaufentscheidung oder hat bereits gekauft? Je weiter er schon auf seiner Reise ist, desto spezifischer kannst du ihn mit deinen Inhalten abholen.

Contentmapping macht dir deine eigene Leistung klarer!
Ja, ist wirklich so! Je stärker du dein Thema aufspaltest, desto übersichtlicher gestaltet es sich auch in deinem Kopf. So kannst du deine Leistungen noch professioneller vermarkten. 

Mapp los!

So spaltest du deine Inhalte mit Contentmapping klug auf

Wir wissen bereits: beim Contentmapping gliederst du dein Hauptthema zunächst in Unterthemen ein. Das gelingt dir einerseits rein thematisch, andererseits aber auch mit Blick auf die Buyers Journey deiner (potentiellen) Kunden. 

Die Aufteilung der Unterthemen richtet sich dabei einerseits nach dem Informationsbedarf deiner Leser, andererseits nach deiner speziellen Expertise. Die Schnittmenge aus beidem sollte dann deine Dienstleistung/dein Produkt sein. Genau diese Schnittmenge ist der „Sweet Spot“, der im Contentmapping besondere Aufmerksamkeit erfährt und mit etwas Geschick vermutlich zum Leitartikel deines Contentmarketings wird. 

Eine Untergliederung in Unterthemen kann beispielsweise nach der folgenden Gliederung erfolgen:

Worum geht es genau?
Hier wird das Thema eingeleitet und ein allgemeiner Überblick gegeben

Warum sollte ich mich als Leser damit beschäftigen?
Hier geht es konkret um die Vorteile des Themas und der Frage nach dem „Warum sollte ich…?“

Welche Tipps und Tricks muss ich kennen?
Hier ist Platz für Do´s-and-Don´ts-Artikel, Checklisten, Muster, Vorlagen und mehr. Überzeuge deine Zielgruppe von deiner Expertise. Du kannst auch Apps oder andere Tools vorstellen, die deiner Zielgruppe die Einführung in das Thema erleichtern (direkte Konkurrenz ausgeschlossen)

Welche Zweifel könnte ich haben?
Mach es deiner Zielgruppe leicht und nimm ihr die Zweifel, bevor sie entstehen. Sammle gute Gegenargumente, sei authentisch, sei nahbar. 

Welche Beispiele gibt es?
Plane hier Artikel über Menschen, die dein Thema bereits erfolgreich angewendet/umgesetzt haben. Vielleicht sogar mit dir als Experten? 

Contentmapping

ein Fallbeispiel

Das ist dir alles zu theoretisch? Dann lass uns ein Fallbeispiel kreieren und stell dir vor, du hast ein Buch zum Thema „zuckerfreie Ernährung“ geschrieben. Ganz schön öde, wenn du nur einen Blogartikel zum Thema „Zuckerfreiheit“ schreibst, oder? Deshalb bearbeiten wir das Thema mit Contentmapping folgendermaßen:

Worum geht es genau? (Zusammenfassung/Überblick)

  • Roundup / Zusammenfassung zum Thema Zuckerfreiheit
  • Kurzerklärung in einem Absatz
  • Ist Zuckerfreiheit der neue Trend?

Warum sollte ich mich als Leser damit beschäftigen? (Vorteile klarstellen!)

  • 3 Gründe für eine zuckerfreie Ernährung
  • Wie Zuckerfreiheit deine Gesundheit verbessert
  • Warum zuckerfreie Ernährung deine Gehirnleistung verbessert

Welche Tipps und Tricks muss ich kennen? (Know-how-vermitteln!)

  • Die 5 besten Apps für ein zuckerfreies Leben
  • Das perfekte Rezeptbuch für deinen Start in die Zuckerfreiheit
  • 5 Lebensmittel, die du bei zuckerfreier Ernährung meiden solltest

Welche Zweifel könnte ich haben? (Zweifel ausräumen - Verständnis schaffen - Social Proof nutzen)

  • Wie du Zuckerfreiheit auch mit Familie und Kindern umsetzt
  • Wie du Zuckerfallen vermeidest und Motivationslöcher überwindest
  • 5 Tipps für zuckerfreies Essen im Büro
  • Wie Nadine mit zuckerfreier Ernährung ihr Wohlfühlgewicht erreichte

Mein Produkt / meine Dienstleistung

  • Wie du mit der XY-Methode (deine Methode?) ganz einfach in ein zuckerfreies Leben startest 

Konzept verstanden? Wenn du dir die vier Unterthemen anschaust, wirst du feststellen, dass sie chronologisch an die Buyers Journey gebunden sind. Im ersten Schritt werden sich unwissende Leser erst einen Überblick verschaffen wollen, durch den sie Interesse für ihre speziellen Themen entwickeln. Achte deshalb darauf, in deinen Überblicks-Artikeln Verlinkungen zu den Unterthemen einzubauen. Die Artikel des nächsten Unterthemas beleuchten dann die Vorteile. Das Interesse deiner Zielgruppe wächst. Sie beginnt sich, stärker mit dem Thema auseinanderzusetzen. Vermutlich ist sie zwar schon von deiner Expertise überzeugt, will es aber erst einmal „selbst versuchen“. Jetzt können klare Tipps und Tricks helfen, mit denen deine Leser das jeweilige Thema selbst im Alltag umsetzen können. 

Im vierten Unterthema kümmern wir uns dann um etwaige Zweifel, die deine Leser entwickeln können und räumen sie aus. Danach folgt der Social Proof. Wir alle wollen Beispiele aus dem echten Leben. Experten können schließlich viel erzählen… 😉 Die Buyers Journey endet dann im letzten Schritt mit dem Kauf deiner Dienstleistung oder deines Produktes oder mit einer sonstigen Zusammenarbeit. Den Verkauf musst du nicht zwangsläufig in einem Blogartikel oder ähnlichem explizit vermarkten. Viel sinnvoller ist es, deine Angebote in jedem Blogartikel zu verlinken. Wer auf seiner Buyers Journey schon weit genug ist, der kauft (sofern du ihn überzeugt hast). Versprochen!

Und wie geht's weiter?

Oder: wo sollen die Inhalte jetzt eigentlich hin?

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Ein Thema
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Juhu Contentmapping - aber HILFE: ich kann doch gar nicht schreiben? (und verrate ich da nicht auch viel zu viel?)

Mädels und Jungs, ich mach’s kurz und knapp: im heutigen Marketing verkaufen gerade Solopreneure vor allem dann gut, wenn sie ihre Expertise zeigen. Es kauft niemand die Katze im Sack. Außer ihr habt die Katze schon gesehen, bevor sie in den Sack gelangt ist. You know what I mean? Zeigt also, warum euer Thema so spannend ist. Macht Lust darauf. Aber so richtig! Zeigt euer Wissen, eure Kompetenz, eure Expertise. 

Je mehr ihr euch mit Contentmapping beschäftigt, desto klarer wird euch auch werden, WIE VIEL ihr eigentlich schon wisst und was für Experten ihr zu eurem speziellen Thema seid. Das Mapping in Unterthemen wird euch anhand meiner Auflistung spielend leicht gelingen. Versprochen. 

Und zum Schreiben: Mensch! Ihr müsst keine literarischen Meisterleistungen vollbringen, sondern Know how transferieren. Das gelingt auch ohne großartige philosophische Ergüsse. Was zählt: die Struktur und die Strategie! Wenn ihr die habt, gelingt der Rest von ganz alleine. 

Fröhliches mappen! 

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